October 13, 2014
Herzlich Willkommen

wahlversprechen2013.de verstärkt sein Team. Aber wir suchen weiter!

wahlversprechen:

Vor drei Wochen haben wir hier unsere Kontaktanzeige veröffentlicht, mit der wir mehr politikinteressierte Redakteure für die Mitarbeit begeistern wollten.

Dieser Versuch der vielen freiwilligen Arbeit Herr zu werden, war erfolgreich und wir konnten unser Team verdoppeln:

  • Thomas Schmidt,…

September 8, 2014
wahlversprechen2013.de wird 1 Jahr & braucht Dich

wahlversprechen:

Help, I need somebody. Help, not just anybody.

Help is on the way, elevator, Chicago Tribune, Chicago, IL.JPG

Vor ungefähr einem Jahr haben wir das Projekt wahlversprechen2013.de gegründet. Seit dem haben wir 386 Seiten Wahlprogramme und Koalitionsvertrag gelesen und daraus 1279 Wahlverprechen destilliert. Wir haben 1171 verschiedene Tags…

May 7, 2014
wahlversprechen2013.de ist Code For Germany Projekt

Seit einigen Wochen ist wahlversprechen2013.de ein Code For Germany Projekt. Code For Germany ist eine Initiative der deutschen Open Knowledge Foundation und Code For America. Ziel des Programms ist es “Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Civic Tech zu fördern” und da passt wahlversprechen2013.de doch wunderbar hinein.

Gelegentlich trifft man mich jetzt Mittwochs programmierend beim OK Lab Berlin. Die vergangenen Abende waren bereits sehr fruchtbar für das Projekt und ich habe u.a. die Menschen hinter fragdenstaat.de und offenensparlament.de kennengelernt. Wir haben vor, wahlversprechen2013.de mit beiden Plattformen enger zu integrieren.

Julia Kloiber von der Open Knowledge Foundation hat dankenswerterweise auf netzpolitik.org einen kleinen Artikel über uns geschrieben und uns einen kleinen Besuchersturm beschert.

Auch politik-digital.de hat ein kleines E-Mail Interview mit mir gemacht.

Wir sind gespannt auf die nächsten Wochen und Monate

PS: Der Code für die Seite ist natürlich Open Source und auf Github verfügbar. Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung von Entwicklern und Webdesignern.

February 7, 2014

wahlversprechen2013.de

Hier war es einige Wochen sehr ruhig und endlich kann ich den Grund dafür vorstellen. Gemeinsam mit Jan Falk und Henning Brinkmann habe ich das Projekt wahlversprechen2013.de aufgebaut, eine Webseite, auf der alle Wahlversprechen der Regierungsparteien und alle Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag übersichtlich aufgelistet sind.

Ja, das heißt wir haben alle Wahlprogramme und den Koalitionsvertrag gelesen und alle Vorhaben und Versprechungen rausgeschmissen, die so unpräzise waren, dass sie gar nicht nicht erfüllt werden können.

Für jedes Wahlversprechen gibt es eine eigene Seite, auf der das genaue Zitat nachgelesen werden kann, auf der nachvollzogen werden kann, ob es im CDU und/oder SPD Wahlprogramm steht und ob es auch im Koalitionsvertrag vorkommt.

Jedes Wahlversprechen wird von uns im Laufe der Legislaturperiode so objektiv wie menschenmöglich bewertet: Ist es erfüllt worden oder nicht. Zu jedem Wahlversprechen werden wir dazu — wie teilweise schon geschehen — in kurzen redaktionellen Texten erklären, wie der aktuelle Stand ist und warum das Wahlversprechen von uns eine Bewertung bekommen hat.

Wir werden auf die Gesetze verlinken, mit denen ein Wahlversprechen umgesetzt wurde, wir werden die Statistiken verlinken, denen zufolge ein Wahlversprechen als gescheitert angesehen werden muss.

Für all das sind wir auf die Mithilfe der interessierten Öffentlichkeit angewiesen. Aktuell lässt sich jedes einzelne Wahlversprechen (auch anonym) von jedem kommentieren. Wir würden uns wünschen, dass sich viele interessierte Nutzer finden, die uns in den Kommentaren bei der Recherche unterstützen.

Wo finden wir die Informationen, um ein Wahlversprechen bewerten zu können? Ist es Wahlversprechen eurer Meinung nach zu schwammig? Haben wir sogar eins vergessen?

Vor allem sind wir auf eins angewiesen:
Teilt den Link mit allen euren Bekannten & Freunden.

PS: Details zum Projekt gibt es unter blog.wahlversprechen2013.de
PPS: Auch technisch Interessierte sind herzlich willkommen, mich bei der Entwicklung zu unterstützen. Mehr Informationen dazu gibt es im Artikel Tracking Election Promises with Scala and Play

November 22, 2013
Erst waren Biohühner besonders bakterienbelastet ...

und jetzt enthält Holzspielzeug auch noch viele Schadstoffe!

Fehlt nur noch, dass Biomais Gene enthält und pflanzliche Heilkräuter Chemie.

November 19, 2013
Tom Tykwer Plans Drama Series That Could Change German TV

Let’s hope it does. It can only get better.

November 19, 2013

Wer ganz genau wissen will, wie Watson funktioniert: Vortrag von Michael Perrone vom IBM T.J. Watson Research Center auf der USENIX Conference 2011.

Abstract:

"The TV quiz show Jeopardy! is famous for giving contestants answers to which they must supply the correct questions. Contestants must be fast, with an almost encyclopedic knowledge of the world and the ability to figure out clues that are vague, involve double meanings, and frequently rely on puns. Early this year, Jeopardy! aired a match involving the two all-time most successful Jeopardy! contestants and Watson, an artificial intelligence system designed by IBM. Watson won the Jeopardy! match by a wide margin. In doing so, it brought the leading edge of computer technology a little closer to human abilities. This presentation will describe the supercomputer implementation of Watson used for the Jeopardy! match and the challenges that had to be overcome to create a computer capable of accurately answering open-ended, natural-language questions in real time—typically in under 3 seconds."

November 19, 2013
Wir leben in der Zukunft: IBM gibt Entwicklern Zugang zu Watson

Spiegel Online und alle anderen Medien haben vor einigen Tagen gemeldet, dass IBM Entwicklern Zugang zum Watson System geben will. Watson ist die Maschine bzw die Software die vor zwei Jahren Jeopardy gewonnen hat, die amerikanische Quizshow, die auch hierzulande lief, bei der die Fragen als Antworten formuliert sind, beispielsweise

Dieser Krieg endete in einem Eisenbahnwaggon im französischen Compiègne.

Die richtige Antwort lautet: Was ist der erste Weltkrieg. Auch über diesen Erfolg schrieb Spiegel Online eine Zusammenfassung.

Watson ist ein großer Wurf, weil es ein System ist, dass Menschen in einem Spiel geschlagen hat, dass ausschließlich auf dem Verständnis natürlicher Sprache beruht und dass ein hohes Maß an Wissen über Geschichte, Wissenschaft, Sport bis hin zu Popkultur verlangt. Watson war im Prinzip in der Lage, sich die gesamte Wikipedia anzueignen, aus der Frage Hinweise zu distillieren, daraus Hypothesen über die richtige Antwort zu formen, diese Hypothesen anhand seiner Wissensbasis zu testen, bis es die wahrscheinlichste Antwort identifiziert hatte. Und das in Millisekunden.

Die Entwicklung Watsons allein ist eine erstaunliche Leistung, die — wie immer — vor wenigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte. Dass hunderte oder tausende Entwickler Zugang zu Watsons Fähigkeiten bekommen, ist aufregend.

Die New York Times, immer etwas tiefgründiger als Spiegel Online, kann das mit Zahlen belegen:

"Watson is prominent, but similar projects are being run by other companies. On Tuesday, a company appearing at the Amazon conference said it had run in 18 hours a project on Amazon’s cloud of computer servers that would have taken 264 years on a single server."

"The project, related to finding better materials for solar panels, cost $33,000, compared with an estimated $68 million to build and run a similar computer just a few years ago."

68 Millionen $ sind hier nur die Kosten des Supercomputers, auf den man gegen stunden- oder minutenweise Abrechnung Zugang bekommen kann. Die Entwicklungskosten für Watson insgesamt dürften 68 Mio $ deutlich übersteigen.

Einen guten Überblick über die Bedeutung Watsons und über seine Funktionsweise gibt Raul Rojas, Professor für Künstliche Intelligenz an der FU Berlin, auf Telepolis.

November 18, 2013
Die Perversen Folgen des Verbots von Kinderarbeit

Aus der Abteilung "Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert":

Bharadwaj et al haben die Effekte des Verbots von Kinderarbeit 1986 untersucht. In "The Perverse Consequences of India’s Child Labor Ban (PDF) berichten sie, das Verbot habe mehr Kinder zur Arbeit gezwungen, weil das Verbot ihre Löhne gesenkt habe. Mehr Kinderarbeit habe gleichzeitig bedeutet, das diese Kinder weniger Zeit in der Schule verbringen konnten. Auf der Ebene der Familienhaushalte sanken die Konsumausgaben, die Kalorienzufuhr und das Haushaltsvermögen.

Hier eine längere Diskussion der Initiative gegen Kinderarbeit

November 18, 2013
Undurchsichtig & folgenreich: Das deutsche Wahlrecht

Für diejenigen, die sich _ganz genau_ erklären lassen wollen, wie die Anzahl der Abgeordneten im Deutschen Bundestag bestimmt wird. 

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